Das Derivate-Ökosystem von Bitcoin ($BTC) hat eine bemerkenswerte Entwicklung im Hinblick auf die Funding-Rate erlebt. Insbesondere ist der 30-Tage-Perzentil der Bitcoin-Funding-Rate auf 6 % gefallen. Laut Daten von CryptoQuant zeigt dies den niedrigsten Wert seit den frühen Tagen im Jahr 2023. In diesem Zusammenhang zahlen die Short-Positionen fast täglich für zwei aufeinanderfolgende Wochen an die Long-Positionen.
Funding Rate 30Tage-Perzentil bei 6 %. Der niedrigste Wert seit Anfang 2023. „Das 30-Tage-Perzentil vergleicht die heutige Funding-Rate mit den Werten der letzten 30 Tage. Bei 6 % lagen fast alle Tage im vergangenen Monat höher als jetzt.“ – Von @RugaResearch pic.twitter.com/tYQWEXj8mc
— CryptoQuant.com (@cryptoquant_com) 10. März 2026
Bitcoin-Derivate zeigen deutliche Verschiebung hin zu Short-Positionen
Basierend auf Marktdaten ist das 30-Tage-Perzentil der Bitcoin-Funding-Rate auf nur 6 % gefallen. Dies kennzeichnet den niedrigsten Wert seit den frühen Tagen im Jahr 2023. Zudem deutet die Zahl darauf hin, dass 94 % des vergangenen Monats höhere Funding-Raten aufwiesen als das aktuelle Niveau. Daher durchläuft der Markt eine extreme Positionsverschiebung. Das Funding-Rate-Perzentil vergleicht die Rate mit den letzten 30 Tagen. Das aktuelle Niveau spiegelt eine starke Marktneigung zu Short-$BTC-Positionen wider.
Zuvor verzeichnete Januar 2026 einen durchschnittlichen regulären Funding von +0,005 %, während die Perzentilwerte über 80 % stiegen. Long-Positionen wurden also deutlich belohnt. Im Februar kehrte sich dies jedoch um, da der durchschnittliche Funding auf -0,021 % sank. Die weiteren signifikanten Rückgänge traten am 25. und 28. Februar sowie am 4. dieses Monats auf. Bei allen zeigte sich ein Wert sogar unter -0,01 %.
Extremwerte bei der Funding-Rate deuten auf bevorstehende Marktvolatilität hin
Laut CryptoQuant unterstreicht die kontinuierlich niedrige Funding-Rate die überwältigende Positionierung der Händler auf der Abwärtsseite. Damit zeigt sich eine nahezu einhellige bärische Stimmung im Derivate-Sektor. Historisch gesehen führt eine so einseitige Positionierung zu heftigen Marktreaktionen anstelle von allmählichen Bewegungen. Ob dieses Szenario den Weg für eine vorübergehende Short-Squeeze ebnet oder eine breitere Abwärtsbewegung auslöst, bleibt abzuwarten.