Bitcoin ETF zieht an einem Tag 500 Millionen US-Dollar an! Institutionelle Gelder fließen zurück, die Absicherungsfunktion von Bitcoin wird erneut begehrt

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  1. März – Die Kapitalflüsse in US-Spot-Bitcoin-ETFs zeigen eine deutliche Umkehr. Am 5. März verzeichneten 10 von 11 führenden Bitcoin-ETFs einen Nettomittelzufluss von etwa 500 Millionen US-Dollar, was die beste Performance seit 2026 darstellt. Zuvor hatten diese Fonds sechs Wochen in Folge Kapitalabflüsse erlebt, insgesamt fast 4,5 Milliarden US-Dollar. Mit dem jüngsten Kapitalzufluss ändern institutionelle Investoren ihre Haltung zur Bitcoin-Asset-Allokation.

Daten zeigen, dass die Gesamtleistung der Bitcoin-ETFs seit Jahresbeginn zeitweise unter Druck stand. Bei BlackRocks IBIT flossen in den schlimmsten fünf Wochen über 2,1 Milliarden US-Dollar ab, während Fidelitys FBTC im gleichen Zeitraum etwa 954 Millionen US-Dollar verlor. Seit Ende Februar verbessert sich jedoch der Kapitalfluss allmählich. In der Woche vom 27. Februar gab es einen Nettomittelzufluss von etwa 787 Millionen US-Dollar; in der Woche vom 4. März stieg dieser auf rund 1,15 Milliarden US-Dollar.

Eric Balchunas, leitender ETF-Analyst bei Bloomberg, sagte, dass die anhaltende Kapitalrückkehr in den letzten Wochen den „Kapitalbedarf“ der Bitcoin-ETFs seit Jahresbeginn „fast vollständig ausgeglichen“ habe. Bis zum 4. März belief sich der kumulierte Nettomittelzufluss in US-Spot-Bitcoin-ETFs auf etwa 55,95 Milliarden US-Dollar, nahe dem Jahreshoch von 57,08 Milliarden US-Dollar zu Beginn des Jahres.

Bemerkenswert ist, dass diese Kapitalrückflüsse nicht auf einen einzelnen Fonds konzentriert sind, sondern eine breitere Beteiligung zeigen. Zuvor war der Zufluss hauptsächlich auf IBIT beschränkt, während andere Produkte weiterhin unter Druck standen. Am 5. März verzeichneten jedoch mehrere ETFs gleichzeitig Nettomittelzuflüsse, was auf eine mögliche strukturelle Veränderung der Marktstimmung hindeutet, anstatt nur eine Kapitalrotation.

Gleichzeitig erlebte der Bitcoin-Preis eine deutliche Erholung. Seit dem 28. Februar, als die USA und Israel militärische Maßnahmen gegen den Iran ergriffen haben, stieg Bitcoin um etwa 12 %. Dieser Trend hat erneut Diskussionen darüber entfacht, ob Bitcoin eine „sichere Anlage“ ist. Balchunas warnte jedoch, dass kurzfristige Preisschwankungen nicht ausreichen, um diese Schlussfolgerung zu ziehen.

Aus Marktsicht fiel Bitcoin in der Anfangsphase des Konflikts von etwa 67.000 USD auf 63.038 USD, während Gold schnell auf rund 5.376 USD pro Unze stieg. Mit der Veränderung der Marktstimmung erholte sich Bitcoin allmählich, während Gold eine gewisse Korrektur erlebte.

Analysten führen an, dass die wieder anziehenden Kapitalflüsse in Bitcoin-ETFs eher auf eine verbesserte Risikobereitschaft der Institutionen und eine Erholung der Marktstimmung hindeuten, anstatt auf einzelne geopolitische Ereignisse. Angesichts anhaltender Unsicherheiten im globalen makroökonomischen Umfeld wird die Debatte um „digitales Gold“ versus Gold weitergeführt.

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