Revolut beantragt eine neue US-Banklizenz, um landesweite Dienste ausbauen zu können

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Revolut beantragt zweites US-amerikanisches Nationalbank-Charter, ernennt neuen CEO und plant landesweite Bankdienstleistungen unter federaler Aufsicht.

Fintech-Unternehmen Revolut hat einen neuen Antrag auf ein US-amerikanisches Nationalbank-Charter gestellt. Damit unternimmt das Unternehmen seinen zweiten Versuch, eine Banklizenz zu erhalten. Außerdem möchte das Unternehmen seine Dienstleistungen im nordamerikanischen Markt ausweiten und seine globalen Bankambitionen konsolidieren.

Revolut reicht US-Bank-Charter-Antrag bei Bundesbehörden ein

Das in London ansässige Unternehmen hat beim Office of the Comptroller of the Currency und der Federal Deposit Insurance Corporation (FDIC) einen Antrag gestellt. Ziel ist die Genehmigung zur Gründung von „Revolut Bank US, N.A.“. Damit darf die Plattform in allen 50 Bundesstaaten ein einheitliches Bundesbanksystem nutzen.

Heute haben wir offiziell unseren Antrag auf eine US-Banklizenz eingereicht.

Dies ist ein Meilenstein auf unserem Weg, die weltweit erste wirklich globale Bank aufzubauen.

— Revolut (@Revolut) 5. März 2026

Dieser Schritt ist ein bedeutender Meilenstein in Revoluts Expansionsstrategie. Das Unternehmen strebt an, eine 100% globale digitale Bankplattform zu schaffen. Zudem zielt es auf ein herausragendes Wachstum im US-Finanzmarkt in den kommenden Jahren ab.

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Revolut-Mitbegründer und CEO Nik Storonsky erklärte, dass die USA zentral für die nationalen und internationalen Wachstumspläne des Unternehmens seien. Er sagte, dass das Bank-Charter dem Unternehmen ermöglichen würde, innovativer und schneller zu sein.

Das Fintech-Unternehmen möchte nun 100 Millionen globale Kunden erreichen. Im Rahmen des Expansionsplans strebt Revolut an, mehr Kontrolle über seine Produkte zu gewinnen und kürzere Innovationszyklen zu realisieren. Das Charter könnte dem Unternehmen helfen, mit traditionellen Banken zu konkurrieren.

Revolut kündigte außerdem Führungswechsel an, um die Expansion in den USA zu unterstützen. Der Fintech-Manager Cetin Duransoy wurde zum neuen CEO der USA ernannt. Der bisherige US-CEO Sid Jajodia bleibt im Unternehmen als globaler Chief Banking Officer.

Duransoy verfügt über mehr als 20 Jahre Erfahrung im Bank- und Fintech-Bereich. Zuvor leitete er Unternehmen bei Visa und der Fintech-Plattform Raisin. Das Unternehmen erwartet daher eine sehr starke operative Führung während der amerikanischen Expansionsphase.

Banklizenz könnte landesweite Dienstleistungen und Kreditprodukte freischalten

Wenn die Regulierungsbehörden dem Antrag zustimmen, profitiert Revolut von mehreren strategischen Vorteilen. Erstens hätte das Unternehmen die direkte Kontrolle über den gesamten Bankprozess für den Kunden. Dadurch könnte es Produkte schneller entwickeln und bessere Dienstleistungen anbieten, ohne mit Banken zusammenarbeiten zu müssen.

Zweitens würde die Lizenz landesweite Operationen unter einer einzigen bundesweiten Regulierungsstruktur erlauben. Damit könnte Revolut effizient Dienstleistungen in allen 50 Bundesstaaten anbieten.

Das Charter würde auch den direkten Zugang zu Zahlungssystemen wie Fedwire und ACH ermöglichen. Diese Netzwerke verarbeiten täglich große Mengen an Banktransaktionen. Die direkte Anbindung könnte die Zahlungsgeschwindigkeit, Zuverlässigkeit und operative Effizienz verbessern.

Zusätzlich plant Revolut, in den USA umfassende Kreditprodukte anzubieten. Diese könnten Privatkredite und Kreditkarten für Verbraucher umfassen.

Kunden würden zudem durch das FDIC-System deposit insurance Schutz erhalten. Genehmigte Konten könnten bis zu 250.000 US-Dollar versichert sein. Damit würde die Struktur den amerikanischen Nutzern mehr finanzielle Sicherheit bieten.

Das Unternehmen plant, rund 500 Millionen US-Dollar in den US-Markt zu investieren. Diese Investition soll die Einstellungen, Technologieentwicklung und das Marketing in den nächsten 3 bis 5 Jahren abdecken.

Der Antrag folgt einem größeren Branchentrend im Jahr 2026. Mehrere Fintech- und Digitalfinanzunternehmen streben nach US-Regulierungszulassungen. Revolut war im November 2025 während der Finanzierungsrunde etwa 75 Milliarden US-Dollar wert.

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