Ripple-CEO: Klare Gesetzgebung schützt die finanziellen Interessen der Amerikaner, der Gesetzgebungsprozess nähert sich dem Abschluss

Am 5. März kündigte Ripple-CEO Brad Garlinghouse erneut an, dass die Verabschiedung des “Clear Act” dazu beitragen wird, die finanziellen Interessen der Amerikaner zu schützen, und forderte Branchenführer auf, mit den Banken pragmatische Verhandlungen zu führen. Er erklärte auf X, dass diese Botschaft „sehr scharf formuliert ist, um die größten Interessen der Amerikaner zu wahren“, und betonte, dass klare Politik weit besser sei als regulatorisches Chaos. Garlinghouse schätzt, dass die Verabschiedung des Gesetzes bis Ende April mit einer Wahrscheinlichkeit von 80 % bis 90 % erfolgen könnte und glaubt, dass eine aufrichtige Verhandlungsbereitschaft aller Parteien noch zu einem Kompromiss führen kann.

Das Weiße Haus hat kürzlich auch große Banken gewarnt, während der Verhandlungen das “Clear Act” nicht zu sabotieren, insbesondere nicht, indem sie das Gesetz als Verhandlungsmasse nutzen, während sie rekordverdächtige Gewinne bekannt geben. Garlinghouse wies darauf hin, dass Gesetzgeber die Klarheit der Politik vorantreiben sollten, um die Unsicherheit auf dem Kryptowährungsmarkt zu verringern.

Gleichzeitig besuchte der CEO der größten US-konformen Krypto-Börse (CEX), Brian Armstrong, zusammen mit seinem Führungsteam das Weiße Haus, um die Regulierung digitaler Vermögenswerte zu diskutieren. Armstrong hatte zuvor gefordert, klarere Regeln für Krypto-Unternehmen in den USA zu schaffen, während die Ansicht von Jamie Dimon, CEO von JPMorgan Chase, kontrovers diskutiert wurde. Dimon argumentierte, dass digitale Vermögenswerte, die Erträge zahlen, denselben regulatorischen Standards wie Banken unterliegen sollten, und sagte: „Wenn du ein Guthaben hältst und Zinsen zahlst, wird daraus eine Bank.“

Das Weiße Haus’s Kryptowährungsberater Patrick White widersprach Dimons Ansicht und erklärte, dass das Zahlen von Zinsen nicht zwangsläufig eine bankähnliche Regulierung nach sich ziehen müsse. Digitale Vermögensdienstleistungen sollten maßgeschneiderte Regeln haben, anstatt automatisch unter die Bankenregulierung zu fallen. Er betonte, dass allein die Bankenregulierung den Besonderheiten der Branche nicht gerecht werde.

Mit Blick auf den nahenden Gesetzgebungsfrist dringen politische Entscheidungsträger, Aufsichtsbehörden und Branchenverbände weiterhin auf einen Dialog. Garlinghouse forderte erneut die Banken auf, aufrichtig zu sein, sich an den Verhandlungen zu beteiligen, und betonte, dass eine reibungslose Verabschiedung des “Clear Act” den Amerikanern zugutekommen und der Kryptowährungsbranche langfristige Orientierung sowie Entwicklungssicherheit bieten werde.

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