PANews berichtete am 5. März, dass Davide Crapis, Leiter der KI-Abteilung der Ethereum Foundation, erklärte, dass das Ziel von Ethereum nicht darin besteht, sich auf der Rechensebene mit KI zu verschmelzen, sondern eine Koordinations- und Verifikationsebene für die KI-Welt zu werden. Er betonte, dass mit zunehmender Verarbeitung digitaler Aktivitäten durch KI-Systeme, die Kontrolle dieser Systeme durch zentralisierte Entitäten die Werte der dezentralen Bewegung, Selbstsouveränität, Zensurresistenz und Privatsphäre untergraben würde. Die KI-Strategie von Ethereum umfasst zwei Hauptansätze: Erstens die dezentrale KI-Koordination, um Infrastruktur für Identitätsprüfung, Vertrauensbildung und Zahlungsabwicklung für die immer beliebter werdenden KI-Agenten bereitzustellen, beispielsweise durch Standards wie ERC-8004, die es den Agenten ermöglichen, sich über öffentliche Register zu erkennen, Reputation zu bewerten und Zahlungen zu routen; zweitens die Integration zentraler Prinzipien wie Privatsphäre, Offenheit und Zensurresistenz in den KI-Bereich, um mehr KI-Verarbeitung lokal auf den Geräten der Nutzer zu ermöglichen und den Nutzern die Kontrolle über ihre Daten und Identitäten zu erhalten. Crapis betonte, dass in einer Zukunft, in der KI Menschen imitieren kann, kryptographische Schlüssel noch wichtiger werden. Auch wenn Ethereum kein „Gehirn“ für KI bereitstellt, kann es dennoch bei der Verwaltung seiner Betriebsumgebung helfen.