
Wrapped Ether (WETH) ist Ether (ETH), das in einem Smart Contract hinterlegt und im Verhältnis 1:1 als ERC‑20-Token ausgegeben wird. Dadurch kann ETH problemlos in Anwendungen genutzt werden, die ERC‑20-Kompatibilität voraussetzen. Die Rückumwandlung von WETH in ETH ist jederzeit über denselben Vertrag möglich; beide Assets spiegeln den Wert des jeweils anderen nahezu identisch wider.
Der ERC‑20-Standard ist die am weitesten verbreitete Token-Schnittstelle auf Ethereum. Die Mehrheit der DeFi-Protokolle, Wallets und Smart Contracts ist für ERC‑20-Token konzipiert. Da das native ETH nicht vollständig dem ERC‑20-Standard entspricht, wurde WETH als „Brücken-Asset“ eingeführt, um die Interoperabilität zu fördern. Wichtig ist: Gas Fees werden weiterhin in ETH gezahlt – WETH dient lediglich als tokenisierte Darstellung auf Kontoebene.
Stand 25. Dezember 2025 09:34 (UTC), laut aktuellen Daten:
WETH wurde nicht von einem einzelnen Unternehmen herausgegeben, sondern entstand als Standardlösung aus der Ethereum-Entwicklergemeinschaft, um die ERC‑20-Kompatibilität in der Frühphase von DeFi zu ermöglichen. Der Haupt-WETH-Vertrag ist seit mehreren Jahren auf dem Ethereum-Mainnet aktiv und wurde mit dem Aufschwung von DeFi und DEXs nach 2018 zu einem zentralen Asset. Offizielle Informationen sind unter weth.io verfügbar.
WETH basiert im Kern auf einem Smart Contract:
Als ERC‑20-Token unterstützt WETH die Standardfunktionen:
Netzwerk- und Vertragsadressen sind essenziell. Das Ethereum-Mainnet hat einen eigenen „Mainnet-WETH“-Vertrag; Layer-2-Netzwerke oder andere Blockchains verfügen über eigene WETH- oder gebrückte Versionen – diese nutzen denselben Namen, aber unterschiedliche Vertragsadressen und sind nicht standardmäßig austauschbar.
WETH kommt vor allem in Szenarien zum Einsatz, die ERC‑20-Konformität erfordern:
Ein Beispiel: Wer ETH als Sicherheit in einem Kreditprotokoll verwenden möchte, das nur ERC‑20-Token akzeptiert, muss ETH zunächst in WETH umwandeln, bevor eine Einzahlung möglich ist.
Die meisten gängigen Self-Custody-Wallets unterstützen das Empfangen und Übertragen von WETH; die korrekte Vertragsadresse muss hinzugefügt werden, um das Guthaben anzuzeigen. Self-Custody-Wallets – bei denen die privaten Schlüssel selbst verwaltet werden – umfassen Browser-Erweiterungs-Wallets und Hardware-Wallets.
Zum Wrapping/Unwrapping:
Cross-Chain und L2:
Schritt 1: Registrierung und KYC
Registrieren Sie sich auf der Gate-Website oder in der App und führen Sie die Identitätsprüfung (KYC) wie vorgegeben durch, um höhere Einzahlungs-, Auszahlungs- und Handelslimits zu erhalten.
Schritt 2: Guthaben einzahlen oder Stablecoins kaufen
Kaufen Sie Stablecoins (wie USDT) über Fiat-Gateways oder zahlen Sie Assets aus einer anderen Wallet bei Gate ein. Wählen Sie stets das richtige Einzahlungsnetzwerk und testen Sie zunächst mit einem kleinen Betrag.
Schritt 3: Handelspaare suchen und Details prüfen
Gehen Sie zum Spot-Handel, suchen Sie „WETH“, prüfen Sie die Token-Details und das Vertragsnetzwerk und bevorzugen Sie Handelspaare auf dem Ethereum-Mainnet (z. B. WETH/USDT). Achten Sie auf Chain-Namen und Auszahlungsnetzwerke der Plattform.
Schritt 4: Bestellung aufgeben
Wählen Sie je nach Bedarf zwischen Market- und Limit-Order. Market-Orders werden sofort ausgeführt, können aber Slippage verursachen; Limit-Orders ermöglichen Preissteuerung, werden jedoch möglicherweise nicht sofort ausgeführt. Prüfen Sie Gebühren und verfügbare Guthaben vor Bestätigung.
Schritt 5: Auszahlung auf Self-Custody-Wallet (optional)
Wenn Sie Self-Custody bevorzugen, zahlen Sie über das Ethereum (ERC‑20)-Netzwerk aus, indem Sie Ihre Wallet-Adresse eingeben. Testen Sie zunächst mit einem kleinen Betrag; größere Summen erst nach erfolgreichem Empfang abheben. Speichern Sie Transaktions-Hashes zur Nachverfolgung.
Schritt 6: Sicherheit und Genehmigungen verwalten
WETH wandelt ETH in das ERC‑20-Format um und löst damit Kompatibilitätsprobleme, wodurch die Nutzung in DeFi-Protokollen, DEXs, Kreditplattformen, NFTs und weiteren Anwendungen erleichtert wird. Der 1:1-Peg zu ETH sorgt für eine enge Preisbindung, allerdings existieren separate Verträge auf unterschiedlichen Netzwerken – Wrapping/Unwrapping und Bridging erfordern stets Sorgfalt. Neue Nutzer können sich bei Gate registrieren – Handelspaare und Auszahlungsnetzwerke sollten stets geprüft, mit kleinen Beträgen begonnen und Transaktionsdaten gesichert werden. Langfristige Halter sollten Self-Custody mit Hardware-Wallets in Betracht ziehen und Genehmigungen sowie Backups sorgfältig verwalten. WETH ist die „universelle Schnittstelle“ von Ethereum auf Anwendungsebene; sein Wert ist direkt an die Nachfrage nach ETH und die DeFi-Aktivität gebunden. Die Mechanismen und Risiken sollten vor jeder Nutzung verstanden werden.
Ether (ETH) ist das native Asset von Ethereum, erfüllt jedoch nicht den ERC‑20-Standard und kann daher nicht direkt in dezentralen Börsen (DEXs) oder Smart Contracts eingesetzt werden, die ERC‑20-Token voraussetzen. Durch das Wrapping von ETH zu WETH erhält es volle ERC‑20-Kompatibilität und ermöglicht die nahtlose Nutzung im DeFi-Ökosystem wie jeder andere Token. WETH ist somit das „Eintrittsticket“ für ETH in DeFi.
Ja – der Wechselkurs beträgt immer 1:1 und die Umwandlung erfolgt sofort. ETH kann in den WETH-Vertrag eingezahlt werden, um WETH zu prägen, oder WETH kann jederzeit über den Vertrag gegen ETH eingelöst werden – meist innerhalb von Sekunden. Der Prozess ist dezentral, benötigt keinen Drittanbieter und verursacht geringe Gas Fees.
WETH wird vor allem im DeFi-Bereich eingesetzt: beim Token-Tausch auf Uniswap oder anderen DEXs, als Sicherheit in Kreditprotokollen, zur Renditegenerierung in Liquiditätsstrategien oder für Gebote auf NFT-Plattformen. Auf zentralen Börsen wie Gate kann oft direkt mit ETH gehandelt werden; für On-Chain-DeFi-Interaktionen ist WETH jedoch Standard.
Das Halten von WETH verursacht keine zusätzlichen Kosten. Für jeden Tausch zwischen ETH und WETH sind jedoch Gas Fees (Blockchain-Netzwerkgebühren) zu zahlen. Die Höhe der Gas Fee hängt von der Auslastung des Ethereum-Netzwerks ab – Transaktionen außerhalb der Stoßzeiten sind günstiger. Das Halten von WETH auf zentralen Börsen wie Gate ist gebührenfrei.
Der Smart Contract von WETH wurde umfassend geprüft, das Risiko ist daher gering – wie bei allen On-Chain-Assets bleibt ein systemisches Risiko bestehen. Zu den Best Practices zählen die Nutzung vertrauenswürdiger Plattformen, sorgfältige Vergabe von Berechtigungen, regelmäßige Kontrolle der Wallet-Genehmigungen und bei größeren Beträgen die sichere Verwahrung auf Börsen wie Gate oder über Hardware-Wallets.
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